Striegistal-Radweg   im Einklang mit der Natur   Radfahren im Striegistal








INITIATIVKREIS

Familienfreundlich - Beweglich - Naturverbunden

Unter diesem Motto soll er nun Wirklichkeit werden:

Der Striegistalradweg entlang der kleinen und der großen Striegis. Der Initiativkreis "Striegistalradweg" läd alle Radsportbegeisterte, Naturfreunde und Familien zu einem weiterem gemeinsamen Info-Nachmittag in das Waldhaus Kalkbrüche ein. Eine gute Möglichkeit, sich über die Aktivitäten des Initiativkreises zu informieren, Neuigkeiten zum Radweg zu erfahren, Gedanken auszutauschen oder einfach nur etwas für die Gesundheit, für Körper, Geist, Seele und die Natur zu tun.

Ein grünes Herz schlägt auch für die Musik – 6700 Bürgerherzen schlagen für den Striegistal-Radweg

So kurz lässt sich der nunmehr seit sieben Jahren währende Konflikt beschreiben, der dem Steuerzahler viel Geld kostet und in die politische Landschaft passend,Verdrossenheit verbreitet.

Da macht es Mut ,wenn Herr Mehnert ,von der FP zu seinem Lebensmotto gefragt „ Leben und leben lassen“ antwortet.

Auf dieser Grundlage war der Schwerpunkt unserer Leserbriefe zu diesem Artikel, der Vorschlag ein Kompromissgespräch zu organisieren mit dem Ziel,die Vereinbarkeit von Naturschutz und Radfahren mit Zugeständnissen von beiden Seiten zu erreichen.Die Redaktion der „Freien Presse“ hat sich in den vergangenen Jahren sehr intensiv mit den Anliegen der Naturschützer und denen der Radwegfreunde beschäftigt und wäre damit der ideale Moderator ! Leider hat die Radaktion diesen Vorschlag noch nicht kommentiert !Wir hoffen noch auf eine postive Antwort !

Zum Problem Leserbriefe : Wir wissen,allein die Redaktion entscheidet welche Leserbriefe veröffentlicht werden und welche Kürzungen erfolgen.Um aber unsere Mitstreiter ,dieauch nicht alle Leser der „FP“sind,über formulierte Meinungen zu informieren werden wir ab sofort alle Leserbriefe (auch die nicht veröffentlichten) im Originaltext des Verfassers hier auf der Homepage der Bürgerinitiative veröffentlichen.

Das wird sicher zu noch mehr Meinungsäußerungen führen !

 

Naturschutz – ein „ lukratives“ Geschäftsmodell ?

Leider hat die Freie Presse diesen Leserbrief nicht veröffentlicht:

 

„Grünes Herz schlägt auch für die Musik“

vorgestellt werden Macher in Mittelsachsen

 

unter diesem Titel erschien am 15.November 2017 ein Beitrag Ihres Mitarbeiters

Steffen Jankowski über den „ kompromisslosen Naturschützer“ Herrn Mehnert.

 

Beim ersten Überfliegen des Artikels dachte ich, der Autor hat hier wohl die Begriffe verwechselt. Die Aufzählung der Projekte, die Herr Mehnert zu seinen Hauptkampfzielen erklärt hat, ließe sich sicher noch deutlich erweitern, so dass als Überschrift besser der „Verhinderer“ angebracht wäre.

Dies aber nur am Rande, denn Sie haben ja die journalistische Freiheit des Wortes.

 

Im Artikel wird allerdings eindrucksvoll das wirtschaftliche Modell eines „kompromisslosen Naturschützers“ beschrieben. Naturschutz ist nicht wie immer betont, die Intention eines Idealisten, sondern unterliegt, wie ich aus dem Artikel herauslese, in großem Maße auch wirtschaftlichen Interessen. Das ist in der Marktwirtschaft keine verbotene, sondern eher erwünschte Handlungsweise.

 

Dass Herr Mehnert mit der Klageeinreichung z.B. den Bau des Striegistalradweges weiter um Jahre zu verhindern versucht, zeigt jedoch seine Ignoranz gegenüber einer breiten Öffentlichkeit.

Es ist wohl jedem bekannt, dass die Natur ein sehr dynamisches System darstellt und sich ständig in Abhängigkeit von den Bedingungen verändert. So werden durch das Zuwachsen der ehemaligen Bahntrasse, wie jetzt schon beobachtet, naturgeschützte Pflanzen verschwinden oder sind ökologisch wertvolle Wiesenflächen durch Aufforstungsmaßnahmen bereits verschwunden. Für die im Artikel erwähnten gefährdeten Tierarten wie z.B. Kammmolch bzw. Eisvogel sind in den Planungen des Striegistalradweges nachhaltige Vorsorgemaßnahmen zum Schutz aufgeführt.

 

Da die große Mehrheit der Radfahrer ökologisch und umweltbewusst eingestellt ist, würde es vielmehr Sinn machen, Naturschutz- und Umweltziele im Konsens umzusetzen als Auseinandersetzungen immer weiterzuführen.

 

 

Christian Blümich

Hainichen

 

Der Striegistal-Radweg - Traum oder Albtraum?

 

Als unsere Bürgerinitiative vor 7 Jahren dem damaligen Wirtschaftsminister Sachsens, Herrn Morlok, im Hainichener Rathaus die 6705 Unterschriften der Radwegbefürworter übergab und dafür das ministerielle Versprechen für eine schnelle Realisierung erhielt, konnten wir uns noch nicht vorstellen, das wir uns 7 Jahre später über lediglich die Ankündigung eines Planfeststellungsbeschlusses für einen reichlichen Kilometer, das sind nicht viel mehr als 5 % unseres Striegistal-Radweges, freuen könnten !

 

Diese Freude hält sich auch noch sehr in Grenzen, weil über allem das Damoklesschwert der Klage schwebt. In dieser Zeit wurde uns allen klar, dass unser Radwegebau und die „rote Laterne“ Sachsens beim Radwegebau ihre Hauptursache in einer revisionsbedürftigen Rechtslage haben. Das war auch Gegenstand einer von unserer BI organisierten Podiumsdiskussion 2015 im Rathaus an der anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl Kandidaten aller Demokratischen Parteien unserer Region teilnahmen. Die einheitlich formulierte Meinung: „wir müssen etwas für notwendige Gesetzesänderungen tun, damit nicht für den Radwegebau in Sachsen die gleichen Maßstäbe wie für den Bau von Autobahnen gelten“, hat leider zu keinen spürbaren Veränderungen geführt.

 

Jetzt stehen die Bundestagswahlen vor der Tür. Wir alle, die unseren Radweg wollen und den Wunsch haben, das Sachsen die „rote Laterne“ abgibt, sollten deshalb jede Gelegenheit nutzen Bundestagskandidaten unserer Region auf dieses Thema anzusprechen. Stellen Sie einzeln oder in Gruppen mündlich oder schriftlich konkrete Fragen an die Bundestagskandidaten die zukünftig unsere Interessen vertreten sollen.

 

Wir werden uns als Vertreter der Bürgerinitiative mit anderen Interessenvertretern der Radwegfreunde darüber abstimmen, ob wir in der Zeit des heißen Wahlkampfes die Kandidaten unseres Wahlkreises und die Teilnehmer der 1. Veranstaltung zu einer Podiumsdiskussion einladen werden. Dort wollen wir die Frage stellen, was haben die inzwischen amtierenden Landtagsmitglieder und was wollen unsere Bundestagskandidaten konkretes für die Lösung unseres Problems tun!

 

Wir möchten nicht falsch verstanden werden: wir suchen keine Partner gegen den Naturschutz!

 

Im nebenstehenden Logo unserer Bürgerinitiative „Pro Striegistal-Radweg“ steht unser Anliegen:

 

familienfreundlich – beweglich - naturverbunden

 

Dafür suchen wir Partner!

 

Die Statistik zeigt deutlich wie dringend der bundesstraßenbegleitende Radweg an der B169 zwischen Hainichen und Schlegel benötigt wird! Gerade der registrierte Schwerlastverkehr macht ein Radfahren auf der B169 unmöglich!

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Bedeutung des Striegistalradweges

Vielen Dank für die Unterstützung an Hr. Günther.

1000 Tage Stillstand

1000 Tage nach der Menschenkette und dem Versprechen einer schnellen Realisierung von BA 2.1 -> Kein Meter Radweg !

 

Fazit

Der Striegistalradweg kann ebenso wie viele andere deutsche Radwege in FFH-Gebieten gebaut werden, weil

 

- durch die Nutzung eines vorhandenen Bahnkörpers keine wesentlichen Eingriffe in die Natur erforderlich sind und der Bahnkörper selbst kein FFH-Gebiet ist

 

- es nicht zu Verschlechterungen der Naturschutzbedingen kommt -> Zitat des Mitgliedes des Vorstandes des BUND Herr Müller anlässlich des 1. Aktionstages :“...es gibt nichts Besseres für den Naturschutz als die Kanalisierung aller Personenbewegungen.

 

- der Radweg schafft die Voraussetzungen, um das Aussterben streng geschützter Pflanzen zu stoppen (Positionspapier von Herrn Uhlmann, Artenschutzbeauftragter des Sächsischen Landesamtes für Umwelt)

 

-ein „außergewöhnliches öffentliches Interesse für diesen Radweg mit 6705 Unterschriften dokumentiert wird und damit ein wichtiges Kriterium für diese Baumaßnahme erfüllt ist.

 

Aktionstag am 25. Juli um 16 Uhr im Rathaus Hainichen

Vor drei Jahren übergab der Initiativkreis Striegistalradweg im Hainichener Rathaus insgesamt 6.705 Unterschriften für den Bau des Striegistalradweges an den sächsischen Wirtschaftsminister Sven Morlok. Aus diesem Anlass lädt die Bürgerinitiative Pro Striegistalradweg alle Interessierten zu einer Podiumsdiskussion ins Rathaus Hainichen ein, um über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.

 

Radler - Protest am 26.07.2013

Vielen Dank für Eure großartige Unterstützung. Wir sind überwältigt, wie viele Leute auch nach dieser langen Zeit hinter dem Initiativkreis stehen. Vielen Dank.

Wichtige Aktionen der Initiative seit ihrer Gründung

Seit der Gründung der Initiative im Dezember 2010 sind nun schon wieder zwei Jahre vergangen. Zeit genug, um einmal zurückzuschauen. Jetzt nachlesen in: Aktivitaeten.PDF

Menschenkette für den Striegistal-Radweg am 16.09.2012

Der Jugendclub Berthelsdorf e.V. aus Hainichen beteiligt sich auch 2012 wieder an der 48h-Aktion des Kreisjugendring Mittelsachsen. Dabei stellen sich Jugendlichen im ganzen Landkreis der Herausforderung in 48 Stunden gemeinnützige, soziale und kulturelle Projekte umzusetzen. Seit 2010 beteiligt sich auch der Jugendclub Berthelsdorf e.V. mit einfallsreichen Projekten.

 

Dieses Jahr beschreiten die Jugendlichen ganz neue Wege. Unter dem Motto: „Alle ziehen an einem Strang!“ wollen sich die Clubmitglieder mit einer Menschenkette für den Weiterbau des Striegistalradweges stark machen. Entlang der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Hainichen und Schlegel soll ein 4,2 km langes Band innerhalb von 48 Minuten gespannt und symbolisch für den Radweg gehalten werden. Um dieses Projekt zu realisieren hat sich der Jugendclub bereits Unterstützung gesucht. Große Hilfe erhält man hierbei von dem Initiativkreis „Pro Striegistal-Radweg“. Weitere Jugendclubs und andere Hainichener Vereine wurden bereits angesprochen und haben ihre Unterstützung signalisiert. Natürlich erfordert solch ein Projekt sehr viel mehr helfende Hände und somit hofft der Jugendclub auf eine breite Unterstützung der Einwohner aus Hainichen, den Ortsteilen und der Umgebung.

 

Der Aktionstag ist am Sonntag, den 16.09.2012. Punkt 13:48 Uhr wird beginnend von den zwei Treffpunkten (Wendeschleife/Kläranlage Gewerbegebiet Hainichen und ehemalige Bäckerei Lautenschläger in Schlegel) die Menschenkette aufgebaut. Ein Band, an dem alle Teilnehmer festhalten, soll nun den zukünftigen Radweg symbolisieren und ein Zeichen für den zügigen Weiterbau setzen. Im Anschluss lädt der Jugendclub Berthelsdorf e.V. alle Teilnehmer zu einer Infoveranstaltung direkt am Radweg ein. Der genaue Veranstaltungsort wird während der Aktion bekannt gegeben.

 

Der Jugendclub Berthelsdorf e.V. hofft auf eine große Resonanz der Bürger. Wer sich im Vorhinein anmelden möchte, kann dies bei Jan Held, einen der Organisatoren seitens des Jugendclubs gern tun. Die Möglichkeit besteht per E-Mail an janheld@web.de oder per Telefon unter 0173/5719480. Weiterhin wurde bei facebook eine Veranstaltungsseite unter dem Namen „48h-Aktion 2012“ erstellt, auf der sich informiert und auch angemeldet werden kann. Natürlich kann man sich auch auf der Internetseite des Jugendclubs unter www.jc-b.de umfassend informieren.

 

Tradition und Naturschutz

Bereits wenige Jahre nach der Eröffnung der Eisenbahnstrecke zwischen Hainichen und Roßwein wurde 1881 von angesehenen Bürgern der Stadt Hainichen der bekannte Verschönerungsverein gegründet. Neben zahlreichen Aktivitäten, die der Verschönerung der Stadt und der Verbesserung der Lebensqualität der einfachen Bürger dienten, war der 1929 gebaute Verschönerungsweg von Hainichen zur Waldgaststätte „Kalkbrüche“ von besonderer Bedeutung.

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